Beschützende Abteilung

Unser Haus bietet im Wohnbereich St. Elisabeth eine beschützende Abteilung mit 19 Pflegeplätzen in drei Doppelzimmern und dreizehn Einzelzimmern, die jeweils mit Du/WC ausgestattet sind. Durch entsprechende technische Vorrichtungen ist unkontrolliertes Weglaufen der Bewohner/innen nach draußen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht möglich.

Im Bereich der pflegebedürftigen alten Menschen zeichnet sich zusehends eine Personengruppe ab, die vorwiegend durch Demenz und Weglaufgefährdung gekennzeichnet ist. Diese Besonderheiten erfordern eine adäquate Betreuung, die diesen Umständen Rechnung trägt.

Als Zielgruppe gelten Personen mit dementiell veränderten Persönlichkeitsstrukturen oder vorwiegend örtlicher Desorientierung und der Neigung zum unkontrollierten Weglaufen. Wir nehmen Frauen und Männer in allen Pflegestufen auf. Für die Aufnahme ist ein Gerichtsbeschluss zur geschlossenen Unterbringung unbedingt erforderlich.

Durch strukturelle Rahmenbedingungen wie

  • konstante Betreuungspersonen,
  • klare Zeitstrukturen und Alltagsabläufe,
  • übersichtliche Raumstrukturen,
  • anregendes und förderndes Milieu,
  • gemeinsame Unternehmungen und Feiern,
  • etablierte Rituale

sowie personelle Rahmenbedingungen wie

  • Mitarbeiter mit gerontopsychiatrischer Weiterbildung/Erfahrungen in diesem Arbeitsfeld,
  • Mitarbeiter mit ausgeprägter sozialer Kompetenz und Empathie,
  • fachärztliche Unterstützung

werden unsere Bewohnerinnen und Bewohner entsprechend gefördert und angeleitet.

Wir arbeiten mit nachfolgenden methodischen Verfahren:

  • Realitätsorientierung (ROT)
  • Gedächtnistraining und Biographiearbeit
  • Förderung der Feinmotorik
  • Bewegungsübungen
  • Basale Stimulation bei der Körperpflege
  • Validation
  • Einzelbetreuung